Verein

Kampfkunst ILYO Herzogenrath

Liebe Sportler*Innen, liebe Besucher*Innen unserer Internetpräsenz,

hier eine kurze geschichtliche Zusammenfassung.

Der Werdegang der Taekwondo-Hapkido Sportgruppe lässt sich sehr gut in der Vereinschronik verfolgen. Unsere Geschichte beginnt vor über 50 Jahren ….

Im Jahre 1969 wurde in Herzogenrath eine Kampfsportgruppe mit dem Namen „Karate-Club-Herzogenrath“ ins Leben gerufen.

Einer der Mitbegründer war Norbert Schwarzenberg, der den Verein bis Anfang der achtziger Jahre des 20ten Jahrhunderts trainierte.

Die Mitglieder dieser Gruppe trainierten aber nicht das japanische Karate, sondern das koreanische Taekwondo.

Der Name „Karate-Club“ wurde gewählt, weil der koreanische Kampfsport TAEKWONDO in Europa erst in den Anfängen steckte und Karate bei den Menschen schon weitaus bekannter war.

1970 vereinbarten die Vorstände des Karate-Club und der DJK Jung-Siegfried Herzogenrath e.V., den Karate-Club als selbständige Abteilung in die DJK einzugliedern, mit dem Namen „DJK Jung-Siegfried Herzogenrath, Abteilung Karate“.

Im Laufe der Jahre wurde der Name dann von Karate-Club in TAEKWONDO-CENTER geändert, so dass der Name nun „TAEKWONDO-CENTER DJK Jung-Siegfried Herzogenrath e.V.“ lautete.

Organisiert war die Taekwondo Abteilung in der BAE (Budo Akademie Europa).

In den siebziger und achtziger Jahren wurde die Abt. von den Cheftrainern Norbert Schwarzenberg und Edwin Koitka sowie den Assistenztrainern Petra Altwasser und Werner (Sam) Motzin trainiert und geleitet.

Norbert Schwarzenberg verließ Anfang der 1980er Jahre aus beruflichen Gründen die Abteilung.

1992 übernahm Marcel Bassiner die Trainer und Abteilungsleiterfunktion von Herrn Edwin Koitka.

1992 beantragte die Taekwondo Abteilung der DJK-Jung-Siegfried die Aufnahme in die Nordrhein-Westfälische Taekwondo Union (NWTU), die in der Deutschen Taekwondo Union (DTU) organisiert ist.

Am 30. Oktober 1992 wurde dieser beantragten Aufnahme stattgegeben. Dieser Schritt wurde von Marcel Bassiner initiiert, da in der NWTU/DTU für den Taekwondo Sport auf Grund der fachspezifischen Ausrichtung erheblich mehr getan wird als in der BAE, die eine Organisation mit vielen verschiedenen Kampfsport-/Kampfkunst-Stilrichtungen ist.

Ende 1998 beschlossen der Vorstand der DJK und der TAEKWONDO Abt., dass diese Zusammenarbeit beendet werden solle.

Somit konnte die Neugründung eines Vereins in Angriff genommen werden. Am 08. Januar 1999 trafen sich die Mitglieder der bis dahin selbständigen TAEKWONDO Abt. der DJK zur Gründungsversammlung. Es waren 15 Sportler/innen anwesend.

In dieser Gründungsversammlung wurde die bis dahin entworfene Vereinssatzung besprochen und durch einstimmigen Beschluss angenommen. Weitere wichtige Punkte der Gründungsversammlung waren Zweifelsohne die Namensgebung und die Wahl des Vorstandes des neuen Vereins. Da in dem neuen Verein ein Kampfsport (TAEKWONDO) und eine Kampfkunst (HAPKIDO – Selbstverteidigung); die beide ihren Ursprung in KOREA haben, betrieben werden, sollte der neue Name beide Stilrichtungen beinhalten. Die Versammlung einigte sich auf den Namen: „TAEKWONDO-HAPKIDO KAMPFKUNST ILYO HERZOGENRATH“.

Der Name „ILYO“ bedeutet „Einheit“.

Nun ging es an die Wahl des Vorstandes:

Die Mitglieder des Vorstandes wurden alle einstimmig von den anwesenden Sportlern gewählt.

Dem Vorstand gehören jetzt an:

Vorsitzender und Trainer Marcel Bassiner (§ 26 BGB)

  1. stellvertretender Vorsitzender Jürgen Müller (§ 26 BGB)
  2. stellvertretender Vorsitzender Uwe Weber

Schriftführerin Britt Sobischek

Zum Jugendwart wurde Yves Acker gewählt.

Nun konnte der neue Verein dem Finanzamt gemeldet werden.

Mit der gewährten Freistellung des Finanzamtes wurde ein Notar beauftragt, den Verein beim Amtsgericht Aachen zur Eintragung anzumelden. Der Verein wurde mit Wirkung vom 10. Februar 1999 beim Amtsgericht Aachen ins Vereinsregister eingetragen und darf seitdem den Zusatz e.V. (eingetragener Verein) im Vereinsnamen führen.

Am 08. Juni 1999 konnte nun erstmalig unter dem neuen Verein eine TAEKWONDO-Gürtelprüfung abgehalten werden.

Es stellten sich 11 TAEKWONDO Sportler und Sportlerinnen der Herausforderung. Als Prüfer fungierte wie schon bei den vergangenen Prüfungen unter dem alten Verein, Herr Klaus Ermler, 6. Dan TAEKWONDO.

Erfreulich ist zu Berichten, dass alle TAEKWONDO Sportler und Sportlerinnen die Prüfung mit Erfolg ablegten.

Am darauffolgenden Samstag, den 12. Juni 1999 fand dann erstmalig in der Geschichte des Vereins eine HAPKIDO-Prüfung statt.

Zu diesem Anlass kamen 6 HAPKIDO Sportler und Sportlerinnen zusammen, um Ihr erlerntes zu demonstrieren.

Als Prüfer stand dem Verein der Präsident der Deutschen Hapkido Federation e.V., Herr Josef Römers, damals noch graduiert mit dem 4. Dan TAEKWONDO und dem 3. Dan HAPKIDO, zur Verfügung.

Alle HAPKIDO Sportler und Sportlerinnen haben Ihre Prüfung mit Erfolg abgelegt.

Seit Ende der Sommerferien 2004 wird nur noch Hapkido gelehrt.

Dies resultiert aus der Vielseitigkeit des Hapkido, welches jedem Sportler ermöglicht, seine Selbstverteidigung zu verbessern und dies realer zu trainieren. Ebenso werden auch die Fallschule, Waffentechniken wie

z. B. Langstock, Mittelstock, Kurzstock sowie der Umgang mit dem Schwert erlernt.

Da der Verein schon seit 1999 neben der NWTU/DTU auch der Deutschen Hapkido Federation angehört, musste kein Hapkido Fachverband gefunden werden.

Zu den wohl größten Erfolgen des Vereins zählen die Bronzemedaillen bei den Hapkido Weltmeisterschaften 2007 in YongIn, Südkorea und 2010 in Battle Creek/Michigan in den USA.

Diese Medaillen wurden von Christian Decker, Yves Acker und Marcel Bassiner als Mitglieder der Mannschaft der Deutschen Hapkido Federation errungen.

2017 gelang Marcel Bassiner mit der Mannschaft der Deutschen Hapkido Federation das Treppchen noch eine Stufe höher zu erklimmen und die Silbermedaille in YongIn, Südkorea zu erkämpfen.

Im Jahr 2010 wurde die Satzung und der Vereinsname geändert.

Der Verein heißt von nun an: „KAMPFKUNST ILYO“ Herzogenrath e. V.